Lünersee
Der Lünersee befindet sich am Ende des Brandnertals. Er liegt am Fuße der Schesaplana in einer Höhe von 1.970 Meter und fasst 78,3 Millionen Kubikmeter Wasser.
Der Lünersee wird vom Verabach, dem südlich der Schesaplana entspringenden Totalpbach und kleineren Zuflüssen gespeist. Auch der Abfluss des Schesaplanagletschers wird erfasst und über einen Stollen dem Totalpbach beigeleitet. Aber den größten Teil der 78,3 Millionen Kubikmeter Wasser im See liefert die Pumpspeicherung des Lünerseewerks.
Lage
Der Lünersee befindet sich am Ende des Brandnertals, einem Seitental des Walgaus. Er liegt am Fuße des höchsten Bergs des Rätikons, der Schesaplana, in einer Höhe von 1.970 Meter.
Geschichte
Zwischeneiszeitliche Funde vom Grund des Lünersees zeugen von Wärmeperioden und einer wesentlich höher liegenden Waldgrenze als heute. Diese Funde können im frei zugänglichen Besucherraum des Lünerseewerks besichtigt werden. Am Ufer des einst größten natürlichen Bergsees der Ostalpen wurde im Jahr 1871 die erste Alpenvereinshütte in Vorarlberg, die Douglasshütte, eröffnet. Weil sie unter dem Speicherspiegel der Talsperre lag, wurde sie neben der Bergstation der Lünerseebahn neu gebaut.
Technische Daten
Wasser-Einzugsgebiet |
13 km² (davon 0,9 km² vergletschert) |
Stauziel |
1.970 m |
Oberfläche (bei Stauziel) |
1,6 km² |
Nutzinhalt |
78,3 Mio. m³ |