Kraftwerk Alvierbach
Das Kraftwerk Alvierbach nutzt eine Fallhöhe von 140 Metern und 1.800 Liter Wasser, die pro Sekunde den Turbinen zugeführt werden, zur Stromerzeugung.
Laufwasserkraftwerke erzeugen kontinuierlich Strom aus Flüssen und Bächen. Als Säule der regionalen Stromversorgung leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Energieautonomie.
Kleinwasserkraftwerke (Laufwasserkraftwerke) erzeugen ständig Strom aus dem Wasser eines Baches oder Flusses. Sie dienen also der Grundversorgung mit Strom. Der Zufluss an Wasser ist immer gleich groß wie der Abfluss. Speicherkraftwerke und Pumpspeicherkraftwerke sind dagegen Energiespeicher, bei denen der Wasserzufluss für die spätere Erzeugung von Spitzen- und Regelenergie angesammelt wird.
Für das Ziel der Energieautonomie des Landes sind kleinere Laufwasserkraftwerke, wie sie in Vorarlberg typisch sind, wertvoll und notwendig. Ein gutes Beispiel ist das 2022 in Betrieb genommene Kleinwasserkraftwerk Argenbach in der Gemeinde Au. Das Wasser wird durch eine Wehranlage aufgestaut. Aus dem Staubereich führt eine Druckrohrleitung das Wasser zum Krafthaus, um dort die Turbinen des Kraftwerks anzutreiben.
Die illwerke vkw produziert mit ihren Kleinwasserkraftwerken Energie für das Marktgebiet Österreich.
Das Kraftwerk Alvierbach nutzt eine Fallhöhe von 140 Metern und 1.800 Liter Wasser, die pro Sekunde den Turbinen zugeführt werden, zur Stromerzeugung.
Das Kleinwasserkraftwerk Argenbach befindet sich in der Gemeinde Au und nutzt das Wasser des aus Damüls kommenden Argenbachs.
Auch aus „Restwasser“ lässt sich Strom erzeugen und somit nachhaltige Energie für eine saubere Zukunft gewinnen.
Das Kraftwerk Brunnenfeld wurde 2011 in Betrieb genommen und kann rund 540 Haushalte mit Strom aus Wasserkraft versorgen.
Im Kraftwerk Dabaladabach wurde erstmalig in der Geschichte der illwerke vkw eine archimedische Schnecke als Turbine eingesetzt.
Das 2023 eröffnete Kleinwasserkraftwerk Dürrenbach nutzt eine Fallhöhe von 118 Metern, um mit einer Peltonturbine saubere Energie für rund 1.300 Haushalte zu erzeugen.
Das Kraftwerk Lech Walkerbach konnte durch die Kooperation zwischen einer Projektgruppe, Grundstückseigner:innen und politischen Akteur:innen erweitert werden und produziert Strom für rund 110 Haushalte.
Das Kraftwerk Nüziders wurde 1906 erbaut und versorgt rund 170 Haushalte mit elektrischer Energie.
Das Kraftwerk Rieden wurde in unmittelbarer Nähe jenes Kraftwerks gebaut, das von Friedrich Wilhelm Schindler im Jahr 1891 errichtet wurde und nach nahezu ununterbrochenem Betrieb 2004 stillgelegt wurde.
Das Kraftwerk Schoppernau wurde bereits 1926 errichtet und zählt damit zu den älteren Kleinwasserkraftwerken.
Rund 630 Haushalte können mit dem erzeugten Strom des Kraftwerks Stubenbach versorgt werden.
38 Gesellschafter sind am Kraftwerk Tschambreu beteiligt. Das Werk nutzt eine Fallhöhe von 213 Metern, um sauberen Strom aus Wasserkraft zu erzeugen.