Speicherkraftwerke

Speicherkraftwerke liefern Energie genau dann, wenn sie gebraucht wird. Gespeichertes Wasser wird bei Bedarf zur Stromerzeugung genutzt und sorgt so für Stabilität im Stromnetz.

Die Energiespeicher in der Natur

Stromnetze können keinen Strom speichern. Bei plötzlichen Belastungsspitzen – zum Beispiel einer Gewitterfront, die großräumig die Menschen in die Häuser zwingt und fast gleichzeitig das Licht einschalten lässt – muss jedoch schnell sogenannte Regel- oder Spitzenenergie zur Verfügung stehen. Hierfür sind Wasserspeicherkraftwerke die ideale Lösung.

In Stauseen wie dem Kopssee wird Wasser als potenzielle Energie – auch Lageenergie genannt – gesammelt und gespeichert. Sobald der Bedarf nach Spitzenstrom da ist, wird der Wasserzufluss zu den Turbinen geöffnet, die dann die Generatoren antreiben. Die potenzielle Energie, die oben im Speicherbecken gesammelt wurde, verwandelt sich durch das fließende Wasser in Bewegungsenergie. Diese versetzt über die Turbine den Generator in Drehung. So wird aus der Bewegungsenergie des Wassers schließlich elektrische Energie.

Die illwerke vkw produziert mit ihren Speicherkraftwerken Energie für die Marktgebiete Deutschland und Österreich