Pumpspeicher­kraftwerke

Pumpspeicherkraftwerke speichern große Mengen an Strom und gleichen Schwankungen in der Wind- und Sonnenenergie gleichen Schwankungen im Stromnetz aus. Das macht sie essenziell für die erneuerbare Energiezukunft.

Effiziente Speicherung zur bedarfsgerechten Erzeugung

Pumpspeicherkraftwerke sind weithin die beste und sauberste Technologie zum Speichern großer Mengen an elektrischer Energie. Sie werden bereits seit einem Jahrhundert genutzt. Und sie werden für die Energiezukunft zunehmend wichtiger: der Ausbau der Sonnen- und Windenergie steigert nämlich den Speicherbedarf, um deren schwankende Stromerzeugung auszugleichen.

Pumpspeicherkraftwerke bestehen aus einem höher gelegenen Oberbecken und einem Unterbecken, dazwischen liegt das Krafthaus. Ist mehr Strom am Markt, als benötigt wird, wird Wasser ins Oberbecken gepumpt. So wandelt das Pumpspeicherkraftwerk elektrische Energie aus dem Netz um und speichert diese als potenzielle Energie oben am Berg. Sobald die Nachfrage nach Strom steigt, lässt man das Wasser wieder hinab strömen, wo es die Turbinen antreibt und so Strom erzeugt.

Neben ihrer enormen Speicherfähigkeit zeichnen sich Pumpspeicherkraftwerke durch viele weitere Vorteile aus. Mit ihrer hohen Flexibilität und ihrer Regelbarkeit können sie Bedarfsschwankungen im Stromnetz schnell und wohldosiert ausgleichen. Ihre Schwarzstartfähigkeit erlaubt es ihnen, unabhängig vom Stromnetz hochzufahren – ein großer Vorteil für die Sicherheit der Stromversorgung.

Die illwerke vkw produziert mit ihren Pumpspeicherkraftwerken Energie für das Marktgebiet Deutschland.